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Gesundheit für wohnungslose Frauen und Familien

Frau mit Koffer am Bahngleis
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„Danke für die Stunden, die du mit mir arbeitest. Ich glaube, dass Vieles für mich dadurch leichter geworden ist.“

Klientin
GWFF-Logo

Bedarfsgerechte Gesundheitsförderung für Frauen und Kinder in Einrichtungen der Wiener Wohnungslosenhilfe ist Inhalt des Projekts „Gesundheit für wohnungslose Frauen und Familien“. Das Projektteam arbeitet ausschließlich aufsuchend im direkten Wohnumfeld der Frauen und Familien. Auf diese Weise wird der Zugang zu den Gruppen- und Beratungsangeboten so niederschwellig wie möglich gestaltet. Partizipation und kontinuierliche Anpassung der Angebote an die Bedürfnisse der Zielgruppe sind zentrale Merkmale von GWFF.

Worum geht es?

Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Umsetzung von gesundheitsförderlichen Maßnahmen für die spezifische Zielgruppe wohnungsloser Frauen und Familien. In den Einrichtungen werden psychologische und therapeutische sowie psychosoziale, körperbezogene und kreative Angebote gesetzt, je nach Bedarf der jeweiligen Einrichtung und deren Bewohnerinnen. Es wird darauf geachtet bestehende Ressourcen des Hauses zu nützen und gemeinsam nach Synergien zu suchen.

Was wird angeboten und für wen?

Das Angebot richtet sich an Frauen und Kinder in Einrichtungen der Wiener Wohnungslosenhilfe, sowie auf struktureller Ebene an die ProfessionistInnen, die in diesen Einrichtungen tätig sind. Um der Zielgruppe der Bewohnerinnen und deren aktuellen Lebenssituation gerecht zu werden, muss das Angebote jeweils sehr niederschwellig und flexibel gestaltet werden. Das Projekt GWFF zielt darauf ab, Brücken zum Gesundheitssystem zu bauen, sowie Struktur und Beziehung anzubieten, aber auch einfach ein Mehr an Gesundheit in den Alltag der Frauen und Kinder zu bringen.

Das Projekt GWFF bietet psychologische Beratung sowie Workshops zum Thema Gesundheit an. Gemeinsam mit den Bewohnerinnen und den Teams vor Ort werden die Angebote für jede Einrichtung maßgeschneidert: neben psychologischen und psychotherapeutischen Beratung finden beispielsweise gynäkologische Beratung, Bewegungs- und Entspannungsgruppen, Frauengruppen, Shiatsu, Kinderturnen, Kochtraining, kreative Tätigkeiten und vieles mehr, statt.

Das Projektteam finden sie hier.

„Durch die Konzentration auf die Bewegung wird mein Kopf ganz frei und alle Sorgen verschwinden.“

Klientin

Ein weiteres Standbein des Projekts ist die Arbeit auf der Verhältnisebene. MitarbeiterInnen der Wiener Wohnungslosenhilfe können kostenlose Fortbildungen zu unterschiedlichen Gesundheitsthemen oder frauenspezifischer Arbeit in Anspruch zu nehmen.

Außerdem findet zweimal im Jahr das Treffen der Wiener Plattform für Gesundheit und Wohnungslosigkeit statt, die 2010 von FEM und MEN gegründet wurde. Ziel ist die Vernetzung von psychosozialen und medizinischen Institutionen, um so eine noch bessere Basis für die Versorgung wohnungsloser Menschen zu schaffen.

Was ist das Ziel?

Das Projekt GWFF richtet sich an wohnungslose Frauen und Kinder. Ziel ist es, diese in ihrer körperlichen, psychischen und sozialen Gesundheit zu stabilisieren. Weiters soll Kontakt und Vertrauen in das bestehende Gesundheitssystem hergestellt, Wissen über Gesundheit im Allgemeinen vermittelt und die Selbstständigkeit der KlientInnen gefördert werden. MitarbeiterInnen und Multiplikatorinnen in der Wiener Wohnungslosenhilfe sollen vernetzt und geschult und somit „Strukturen“ zu Gunsten der Gesundheit wohnungsloser Frauen und Kinder verbessert werden.

Was ist besonders?

Eine große Besonderheit ist das aufsuchende, besonders niederschwellige Arbeiten in diesem Projekt. Die Angebote sind sehr flexibel und richten sich nach Interessen und Bedürfnissen der TeilnehmerInnen.

Die große Beteiligung von BewohnerInnen und MultiplikatorInnen und die steigende Nachfrage in den Häusern der Wiener Wohnungslosenhilfe zeigen den Erfolg des Projekts. Dem Team gelingt es, Kontakt zu den Frauen und Kindern in den Einrichtungen der Wiener Wohnungslosenhilfe aufzubauen und tragfähige Beziehungen herzustellen. So können Schwellen, das Gesundheitssystem zu nutzen, abgebaut werden und Kontakte über den Auszug aus einer Einrichtung hinweg aufrechterhalten werden.

Meilensteine

Logo plattform gesundheit wohnungslosigkeit

Bereits 2005 startete das Projekt mit rund 5 Mitarbeiterinnen und in eben so vielen betreuten Einrichtungen. Mittlerweile werden durch ca. 13 Mitarbeiterinnen über 30 Häuser der Wiener Wohnungslosenhilfe betreut. Aus GWFF haben sich weitere Initiativen und Projekte entwickelt. Seit 2008 wird durch das Männergesundheitszentrum MEN ein Projekt zur männerspezifischen Gesundheitsförderung für wohnungslose Männer umgesetzt.(NAME+LinK).

2010 wurde das Vernetzungsforum „Plattform Gesundheit und Wohnungslosigkeit“ gegründet. ExpertInnen und MultiplikatorInnen aus der Wohnungslosenhilfe und dem Gesundheitssystem vernetzen sich in regelmäßigen Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten aus beiden Bereichen.
Plattform Gesundheit und Wohnungslosigkeit

Umsetzung durch: FEM
FördergeberInnen: Fond Soziales Wien, Wiener Gesundheitsförderung
Projektlaufzeit: seit 2005 – laufend
Ansprechperson: Mag.a Veronika Götz
Kontakt: veronika.goetz@extern.wienkav.at

2 Logi in einem Bild - WIG - FSW

Alle Dokumente zum Herunterladen

Projektflyer

Dieser Projektflyer enthält alle Angebote für die Häuser der Wiener Wohnungslosenhilfe. Auch Kontaktmögichkeiten finden sich hier.

PDF, 654

Grundhaltungen des Projektes

Ein wichtiges Kernstück dieses Projektes sind die Grundhaltungen, die uns für unsere Arbeit helfen. Hier zum Nachlesen eine Beschreibung davon.

PDF, 126


Kontaktieren Sie uns

Standort FEM

FEM

Klinik Floridsdorf
Brünner Straße 68/A3/Top 14, 1210 Wien
Telefon: +43 1 27700 – 5600
E-Mail: kfl.fem@gesundheitsverbund.at

Terminvereinbarung

Montag – Donnerstag: 09:00 – 17:00 Uhr
Freitag: 09:00 – 12:00 Uhr

FEM Elternambulanz

Klinik Ottakring
Montleartstraße 37, 1160 Wien
Pavillon 20
Telefon: +43 1 49150 – 4277
E-Mail: kfl.fem@gesundheitsverbund.at

Terminvereinbarung

Montag – Freitag: 08:30 – 12:30 Uhr