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„NEDA“

Gender- und kultursensible Angebote für Menschen in der Grundversorgung bei psychischen Problemen

Im Projekt NEDA wird an den drei Standorten der Gesundheitszentren FEM, FEM Süd und MEN sowie aufsuchend in Einrichtungen im Asylbereich klinisch- psychologische oder psychotherapeutische Beratung, sowie Psychoedukations-Workshops für Frauen und Männer mit Fluchterfahrung in der Grundversorgung in den jeweiligen Erstsprachen angeboten. Es geht dabei um psychologische Erstversorgung, Stabilisierung und Entlastung für Asyl werbende Menschen. Dadurch trägt das Projekt auch maßgeblich zur Aufarbeitung der traumatisierenden Situation bei.

„Ich bin froh, dass ich jetzt weniger Angst habe und mich sicherer fühle.“

Frau aus Syrien

Was wird angeboten und für wen?

Es werden psychologische und psychotherapeutische Beratungen angeboten, die wenn möglich, in der Ersprache stattfinden. Im Hauptfokus steht dabei vor allem eine Stabilisierung und Förderung der psychischen Gesundheit geflüchteter Frauen und Männer, sowie die Unterstützung in akuten Krisensituationen. Weiters finden Workshops zur Psychoedukation statt, sie sensibilisieren für das Thema psychische Gesundheit, zeigen Behandlungsmöglichkeiten und bieten einen Überblick über das Gesundheitssystem in Österreich.
Alle Maßnahmen werden geschlechtsspezifisch und kostenlos in den Erstsprachen Arabisch, Farsi und Dari angeboten. Im Bedarfsfall finden auch Beratungen in Englisch oder in anderen Sprachen mit Dolmetsch statt.

Das Angebot richtet sich an minderjährige und erwachsene Frauen und Männer in der Grundversorgung aus Wien.

„Endlich wissen wir mehr über unseren Körper und unsere Gesundheit“

Gruppe von jungen Frauen aus dem Iran, Afghanistan, Irak und Syrien

Was ist das Ziel?

In den Beratungen geht es vor allem darum, die psychische Gesundheit geflüchteter Menschen zu stärken, sowie Unterstützung in akuten Krisen anzubieten und dadurch Traumafolgestörungen möglichst zu verhindern. Durch die Angebote im Bereich Psychoedukation soll eine Verbesserung des Umgangs mit Symptomen posttraumatischer Belastungsstörungen sowie eine Aktivierung von Ressourcen erreicht werden. Im Laufe des Projektes konnten viele Erfahrungen gesammelt werden, die den Erfolg und die Wirksamkeit in hohem Maße bestätigen und den großen Bedarf deutlich machen.

Was ist besonders?

In diesem Projekt steht eine lösungsorientierte Vorgangsweise im Vordergrund. Dazu braucht es in der Beratung transkulturelle Kompetenzen ebenso wie eine traumasensible Haltung, die vor allem durch das multiprofessionelle, in Erstsprachen arbeitende Team gewährleistet wird. Zusätzlich setzt das Projekt auf Vernetzung – zahlreiche Vernetzungsgespräche wurden Wien weit geführt, neue Kooperationen mit Einrichtungen für geflüchtete Menschen eingegangen, sowie auf altbewährten Kooperationen des Instituts für Frauen- und Männergesundheit aufgebaut. Diese gute Vernetzung stellt eine bedeutende Basis für die erfolgreiche Umsetzung des Projektes NEDA dar. Nur so können Zuweisungen von KlientInnen gut gelingen und das Angebot bei den Betroffenen bekannt gemacht werden.

Umsetzung durch: FEM, FEM Süd und MEN
FördergeberInnen: Fonds Soziales Wien
Projektlaufzeit: 2019 – 2020
Ansprechperson: Mag.a Deborah Klingler-Katschnig

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Standort FEM

FEM

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Brünner Straße 68/A3/Top 14, 1210 Wien
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FEM Elternambulanz

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Montleartstraße 37, 1160 Wien
Pavillon 20
Telefon: +43 1 49150 – 4277
E-Mail: kfl.fem@gesundheitsverbund.at

Terminvereinbarung

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