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Jugendgesundheitskonferenzen

Jugendgesundheitskonferenzen Rollout 2017 – 2021

„Gesund bleiben kann auch mit Spaß verbunden sein – das war eine sehr angenehme Überraschung!“

Jugendliche

Im Rahmen der Wiener Jugendgesundheitskonferenzen werden Jugendliche in der offenen und schulischen Jugendarbeit eines Bezirks dabei begleitet, relevante Gesundheitsthemen zu identifizieren, Projekte dazu zu initiieren und diese auf kreative und lustvolle Art und Weise umzusetzen. Den Höhepunkt dieses Prozesses stellt eine gemeinsam gestaltete öffentliche Veranstaltung dar, auf der Jugendliche ihre Projekte am Marktplatz oder in einem Bühnenprogramm präsentieren. Jugendgesundheitskonferenzen werden seit dem Modellprojekt 2012 in Wien Margareten in mehreren Projekten gefördert und im Auftrag der Wiener Gesundheitsförderung in allen Wiener Bezirken umgesetzt.

Was wird angeboten und für wen?

Die Zielgruppe sind sozioökonomisch benachteiligte Mädchen und Burschen zwischen 12 und 19 Jahren, aber auch MultiplikatorInnen aus jugendrelevanten Einrichtungen. Der gesamte Veranstaltungsprozess baut auf den bezirksspezifischen Gegebenheiten auf und bezieht möglichst alle Jugendeinrichtungen aus dem Gräzl mit ein.

  • Auf Ebene der teilnehmender Jugendeinrichtungen eines Projektbezirks gibt es regelmäßige Kooperationstreffen um die einzelnen Projektaktivitäten der Jugendlichen vorzubereiten, zu koordinieren und zu unterstützen.
  • Für die Jugendlichen werden spezifische Workshops angeboten, die sie dabei unterstützen sollen, sich dem Thema Gesundheit anzunähern, sich damit auseinanderzusetzen. Die Jugendlichen werden dabei zielgruppengerecht, niederschwellig und geschlechtssensibel an das breite Spektrum der Gesundheitsthemen herangeführt und für die Arbeit an ihren individuellen Gesundheitsprojekt vorbereitet.
  • Jugendliche setzen mit Unterstützung ihrer Jugendeinrichtung oder Schule bunte, vielfältige, aber vor allem für sie relevante Gesundheitsprojekte um und beschäftigen sich dabei mit Aspekten ihrer Gesundheit auf lustvolle Weise.
  • Gemeinsam mit den teilnehmenden Einrichtungen des Bezirks wird eine bunte, lustige und inhaltliche vielfältige (Konferenz)veranstaltung organisiert – je nach Projekten der Jugendlichen mit Marktplatz, Bühnenprogramm und gesundem Buffet – auf der Jugendliche ihre Projekte bis zu 250 anderen Jugendlichen präsentieren
  • Die MultiplikatorInnen, also die Erwachsenen, die die Jugendlichen begleiten und betreuen, erhalten für diese Arbeit Schulungsmaterialien und bedarfsorientierte Unterstützung, wie Coaching, Recherchen, Aufbereitung von Informationen zu spezifischen Gesundheitsthemen.
  • Einmal jährlich findet eine kostenlose Fortbildung zum Thema „Gesundheitskompetenz von Jugendlichen fördern“ statt.
    Bei der Konferenz präsentieren die Jugendlichen die Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung
    Hier kommt man zu Fotos von den Konferenzen
  • Im Sinne der Nachhaltigkeit besteht die Möglichkeit für weiterführende Initiativen und Projekte eine finanzielle Unterstützung der WiG zu erhalten. Das Projektteam unterstützt bei der Antragstellung.

„Die Treffen für die Konferenz waren sehr hilfreich bei der Entwicklung des Beitrags und vor allem auch für die Vernetzung bezirksintern. Ich habe mich sehr wohl und gut begleitet gefühlt und werde sicher mit den anderen TeilnehmerInnen Kontakt halten!“

Jugendarbeiter

Was ist das Ziel?

Ziel des partizipativen Projekts ist die Stärkung der Gesundheitskompetenz sozioökonomisch benachteiligter Mädchen und Burschen im Alter von 12 bis 19 Jahren sowie ihre Sensibilisierung für Gesundheitsthemen. Jugendliche sollen einen eigenen Zugang zu dem Thema Gesundheit bekommen und ihre Sichtweise präsentieren können.

  • Stärkung der Gesundheitskompetenz bei Jugendlichen
  • Sensibilisierung für das Thema Gesundheit
  • Inhaltliche Auseinandersetzung mit spezifischen Gesundheitsthemen
  • Gesundheitsfördernde Auswirkung bei beteiligten Organisationen
  • Gesteigertes Selbstbewusstsein der Jugendlichen durch positive Lernerlebnisse und die Präsentation ihrer Arbeit
  • Vernetzung der schulischen und offenen Jugendarbeit

Was ist besonders?

Jugendliche entwickeln gemeinsam mit ihren LehrerInnen oder JugendbetreuerInnen Projekte zu selbst gewählten Gesundheitsthemen. Beispielsweise: Gesunde Ernährung, Mobbing, Bewegung, sexuelle Gesundheit, Themen wie Schlaf, „Handysucht“ und Body Positivity bis hin zu aktuellen gesellschafts- bzw. umweltpolitischen Themen werden von den Jugendlichen bearbeitet. Zum Abschluss erhalten Jugendliche eine öffentliche Plattform – die Jugendgesundheitskonferenz – wo sie ihre Sicht auf das Thema vor allen präsentieren können. Sowohl die Inhalte als auch ein großer Teil der Konferenz selber wird von den Jugendlichen gestaltet oder zumindest mitgestaltet. Erwachsene haben eine unterstützende Funktion und kümmern sich um den Rahmen.
Bei den Jugendgesundheitskonferenzen gibt es immer wieder viele berührende Momente, in denen die Freude der Jugendlichen und der Stolz auf ihre Beiträge ersichtlich ist. Besonders ist auch die Vielfalt an spannenden Projekten- es gibt eine sehr große Bandbreite an Gesundheitsthemen. Speziell ist auch das große Engagement aller Beteiligten. Oft entstehen sogar weiterführende Projekte.

Es war anstrengend aber auch cool, dass wir dabei waren. Unser Projekt hat uns als Gruppe mehr zusammengebracht!“

Jugendliche

Meilensteine

Bereits 2012 wurde die 1. Wiener Jugendgesundheitskonferenz in Wien Margareten durch FEM und MEN konzipiert und im Rahmen der „Gesunden Bezirke I“ der Wiener Gesundheitsförderung umgesetzt. Aufgrund des großen Erfolgs wurden das Jugendgesundheitskonferenzen seitdem in mehreren Folgeprojekten im Auftrag der Wiener Gesundheitsförderung (Gesunde Bezirke – Phase II und III) und der WiG im Rahmen der Vorsorgemittel der Bundesgesundheitsagentur finanziert und veranstaltet. Jugendgesundheitskonferenzen werden mittlerweile in allen Wiener Bezirken angeboten und dienten auch als Modellprojekt für eine ähnliche Umsetzungsvariante in der Steiermark.

Logo von queraum. kultur- und sozialforschung

Umsetzung durch: Frauengesundheitszentrum FEM in Kooperation mit queraum. kultur- und sozialforschung
FördergeberIn: Wiener Gesundheitsförderung im Rahmen der Vorsorgemittel 2017 – 2021 der Bundesgesundheitsagentur
Projektlaufzeit: 2017-2021
Ansprechperson: Mag.a Maria Bernhart
Kontakt: maria.bernhart@extern.wienkav.at

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